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Fragen und Antworten zu den Produkten und zur Anwendungstechnik

Welches ist das richtige Produkt für meine Anwendung? Wo finde ich Zulassungen und andere technische Dokumente?


Welches Upat Produkt bietet mir die beste Lösung für mein Befestigungsproblem?

Mit dem interaktiven Anwendungsberater bieten wir ein übersichtliches Tool zur schnellen Produktempfehlung an.


 

Wo finde ich Informationen zum Thema Sicherheitsdatenblätter, Zulassungen, Ausschreibungen und weitere technische Dokumente?

Sie finden Zulassungen, Sicherheitsdatenblätter, Ausschreibungen und sonstige technische Dokumente entweder direkt beim jeweiligen Produkt in unserem Produktonlinekatalog oder in der Übersicht im Bereich Service/Downloads.


Gibt es für jede Anwendung ein Upat Produkt?

Durch eine breit gefächerte Produktpalette bieten wir für fast jedes Befestigungsproblem die richtige Lösung. Neben Zugzonen- und Druckzonenankern, chemische Ankern (Polyester und Vinylester) runden Einschlaganker (galvanisch verzinkt und A4) das Upat Produktsortiment ab.


Was bedeutet eine rötliche Verfärbung des Mörtels in der Kartusche?

Der nicht ausgehärtete Mörtel kann sich durch die Luft- bzw. Sauerstoffeinwirkung rötlich verfärben (Oxidation), was jedoch keinerlei Auswirkung auf die Produkteigenschaften hat.


Der Mörtel am Kartuschenauslass ist sehr dünnflüssig. Kann ich trotzdem verarbeiten?

Die Mörtelkomponente ist hoch thixotropiert, damit unsere Systeme auch in Lochbaustoffen funktionieren. Wie bei allen thixotropierten bzw. angedickten Materialien (z.B. Joghurt) kann es zu Entmischungen (Separation) kommen. Luftkammern und höhere Temperaturen (Lagerung) beschleunigen diesen Vorgang. Beim Verarbeiten macht sich dies durch einen evtl. etwas größeren dünnflüssigen Vorlauf bemerkbar. Sind die Komponenten nach dem Vorlauf gleichmäßig miteinander vermischt, ist das System verwendbar.


Was passiert bei Über- bzw Unterschreitung der vorgeschriebenen Lagerungstemperatur +5°C bis 25°C der Kartuschen?

Lagerung bis –10°C hat keinen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit unserer Produkte, jedoch vor dem Verarbeiten muss die Kartusche Temperaturen mind. +5°C, idealerweise +10°C betragen (bessere, einfachere Verarbeitung). Lagerung kurzfristig (14 Tage) bei +35°C hat noch keinen negativen Einfluss auf das System. Jedoch bei Temperaturen >40°C kann es zur Zersetzung des Härters kommen. Dies bedeutet vor dem Injezieren in das Bohrloch muss die Aushärtung überprüft werden.


Was ist zu tun, wenn sich die angebrochene Kartusche nach dem Statikmischerwechsel nicht verarbeiten lässt?

Ursächlich ist eine, im Ventilbereich bereits erfolgte Reaktion zwischen Mörtel- und Härterkomponente. Unsere Empfehlung: Ventilbereich mit geeignetem Werkzeug (z.B. Nagel) reinigen oder 1-2 Pistolenhübe ohne Statikmischer auspressen.

 

 

 

 

Soll ich nach dem Gebrauch der Kartusche die Verschlusskappe wieder aufschrauben?

Bitte Verschlusskappe nicht wieder aufschrauben, sondern diese für den ersten Gebrauch entfernen und entorgen. Ein wiederholtes Aufschrauben der Kappe kann zur Beschädigung der Kartusche führen. Zum Verschließen der Kartusche nach Gebrauch, einfach den Statikmischer aufgesetzt lassen. Für die nächste Montage einen neuen Statikmischer verwenden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kann ich die Ankerstange nach dem Aushärten des Mörtels wieder entfernen?

 

 

 

 

Es ist möglich, die Ankerstange beim Injektionsmörtel UPM44/ UPM33 wieder zu entfernen. Erhitzen Sie mit dem Schweißbrenner den Mörtel solange, bis dieser weich wird. Danach können Sie die Stange herausziehen. Bei der Mörtelpatrone UKA 3 kann man genauso vorgehen, allerdings wird der Mörtel nicht in dem Maße weich, wie beim UPM.

 

 

 

 


Welches Upat Mörtelsystem kann unter Wasser benutzt werden?

 

 

Das Mörtelpatronensystem UKA 3 ist für einen Unterwassereinsatz ausgelegt. Des weiteren kann es bei wassergefüllten Bohrlöchern verwendet werden. Beides ist zulassungskonform.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bitte beachten Sie, dass sich die Aushärtezeit um den Faktor 2 erhöht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gibt es Unterschiede bei der Bohrlochreiningung, wenn man die Zulassung Bewehrungsanschluss und ETA beim UPM44 vergleicht?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ja. Zulassungskonform bei der Bewehrung ist eine Reinigung, die aus 3x Ausblasen, 3x Ausbürsten und 3x Ausblasen besteht.

Bei der ETA Zulassung für ungerissenen Beton sind es 4x Ausblasen, 4x Ausbürsten und 4x Ausblasen.

 

Was ist bei der Bohrlochreiningung im Mauerwerk zu beachten?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reinigung bei Kalksandlochstein: mindestens 2x Ausbürsten.

Reinigung bei Hochlochstein: 3x Ausblasen, 3x Ausbürsten, 3x Ausblasen.

Reinigung bei Vollstein und haufwerksporigem Leichtbeton: 2x Ausblasen, 2x Ausbürsten, 2x Ausblasen.

Generell ist die Upat Reinigungsbürste zu verwenden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Welche Eigenschaften muss eine Ankerstange erfüllen, damit sie zulassungskonform ist?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es dürfen laut ETA Zulassung, neben der UKA3-ASTA und der UPM-A, auch handelsübliche Gewindestangen, Scheiben und Muttern verwendet werden. Dabei müssen folgende Anforderungen erfüllt sein:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-Werkstoff, Abmessungen und mechanische Eigenschaften der Stahlteile entsprechend der UPAT Anker (Anhang 3, Tabelle 2 in der ETA).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-Nachweis von Werkstoff und mechanischen Eigenschaften der Stahlteile durch ein Abnahmeprüfzeugnis 3.1 entsprechend EN 10204:2004, die Nachweise sind aufzubewahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Welche Eigenschaften besitzt der Duplex Stahl im Vergleich zum Standard A4 Stahl (1.4401 oder 1.4571)?

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Begriff Duplex ist aus seinem zweiphasigen Gefügeaufbau entstanden (austenitische und

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ferritische Gefügearten). Die Vorteile dieser Gefügekombination liegen in der deutlich höheren Grundfestigkeit und der höheren Beständigkeit gegen Spannungsrisskorrosion Die offensichtliche Besonderheit aber ist, dass er aufgrund seines ferritischen Anteiles magnetisch ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Muss beim Setzen des USA Einschlagankers die Zulassungskonformität mit einem Auszugstest nachgewiesen werden?

 

 

 

 

 

 

 

 

Nein. Der USA Anker ist auch ohne Auszugstest zulassungskonform.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sind die Upat Bolzenanker auch mit großer Beilagscheibe GS zugelassen?

 

 

 

 

 

 

 

 

Ja. Sowohl der MAX wie auch der IMC Anker haben die Zulassung für große Scheiben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es fühlt sich so an, als habe die Mutter beim Bolzenanker MAX A4 mehr „Spiel“ als die Mutter beim MAX gvz. Ist das normal?

 

 

 

 

 

 

 

 

Mutter und Gewinde sind in einem gewissen Rahmen toleriert. So kann es vorkommen, dass gleich, wie auch unterschiedlich beschichtete Anker, mehr oder weniger „Spiel“ aufweisen.